Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Wohnung haben - Wohnung halten

Ein Zuhause zu verlieren oder in unsicheren Wohnverhältnissen zu leben, ist sehr belastend. Doch Sie sind nicht allein – wir helfen Ihnen gern.

WOHA bietet Ihnen Orientierung und Unterstützung rund um Ihre Wohnsituation. Wir beraten Sie, zeigen Ihnen Wege auf und helfen Ihnen, die richtigen Anlaufstellen zu finden. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, um Ihr Mietverhältnis zu sichern und Wohnungslosigkeit zu vermeiden.

Unser Angebot richtet sich an Mieterinnen und Mieter in Oberhausen, die

  • bereits Schwierigkeiten im Mietverhältnis haben – zum Beispiel Zahlungsrückstände oder Ärger mit dem Vermieter
  • befürchten, dass Probleme entstehen könnten – etwa durch Arbeitslosigkeit, Trennung oder Krankheit

Wenn Sie Sorgen wegen der Miete oder der Kommunikation mit Ihrem Vermieter haben, können Sie sich an uns wenden.

Sind Sie bereits wohnungslos, wenden Sie sich bitte an die Fachberatungsstelle des Diakoniewerk Oberhausen unter
Telefon: +49 (0)208 / 850 08 80.

Wir bieten

Beratung und Unterstützung

  • Klärung Ihrer Leistungsansprüche – z. B. beim Jobcenter, bei der Agentur für Arbeit, bei der Wohngeld- oder Kindergeldstelle
  • Unterstützung bei der Sicherung Ihrer Wohnung und beim Umgang mit Behörden

Hilfe bei Anträgen

  • Wir unterstützen Sie dabei, Anträge auszufüllen
  • Wir helfen beim Einreichen der Unterlagen bei den zuständigen Stellen

Unterstützung bei der Kommunikation

  • Wir helfen bei Missverständnissen oder Konflikten mit Ihrem Vermieter
  • Auf Wunsch treten wir als vermittelnde Stelle zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter auf

Präventive Beratung

  • Wir beraten frühzeitig, damit Probleme gar nicht erst groß werden
  • Ziel ist es, den Verlust der Wohnung zu verhindern und Ihr Mietverhältnis zu stabilisieren

Wir beraten unter anderem auch in Englisch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch

Wie funktioniert die Beratung?

  1. Erstgespräch
    Im ersten Gespräch schauen wir gemeinsam, welche Probleme es gibt und welche Unterstützung sinnvoll ist.
  2. Klärung des Hilfebedarfs
    Wir prüfen, ob und welche Ansprüche Sie auf finanzielle Unterstützung haben. Außerdem klären wir, welche konkreten Schwierigkeiten Ihr Mietverhältnis gefährden.
  3. Weitervermittlung
    Wenn nötig, vermitteln wir Sie an weiterführende Hilfsangebote, die Sie mit spezieller Fachkenntnis unterstützen – damit Ihr Mietverhältnis dauerhaft gesichert werden kann.

Ihre Ansprechstellen in Oberhausen

WOHA ist ein gemeinsames Projekt von

  • Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Oberhausen (Rhld.) e. V.
    E-Mail: wohа@drk-ob.de
    Tel.: +49 (0)151 / 551 664 64
    Beratungsgebiete: PLZ 46047 und 46049
  • Caritas Oberhausen e. V.
    E-Mail: woha@caritas-oberhausen.de
    Tel.: +49 (0)208 / 940 410
    Beratungsgebiete: PLZ 46117, 46119, 46147 und 46149
  • Diakoniewerk Oberhausen gGmbH
    E-Mail: woha@diakoniewerk-oberhausen.de
    Tel.: +49 (0)151 / 19 50 63 32
    Tel.: +49 (0)151 / 19 50 62 96
    Tel.: +49 (0)151 / 19 50 63 05
    Beratungsgebiete: PLZ 46045 und 46145

Je nach Postleitzahl Ihres Wohnortes ist eine der drei Einrichtungen für Sie zuständig.

Förderung

Das Projekt „WOHA – Wohnung haben, Wohnung halten“ wird im Rahmen des Programms „EhAP Plus“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe

Viele Angehörige übernehmen die Pflege von Familienmitgliedern mit großer Hingabe – und geraten dabei selbst oft an ihre Grenzen. Körperliche und seelische Belastung, Isolation und Unsicherheit gehören zum Alltag vieler Pflegender. Dabei hilft es, sich mit anderen auszutauschen.

In Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen für pflegende Angehörige können Sie:

  • offen über Ihre Sorgen, Gedanken und Erfahrungen sprechen
  • Verständnis, Anerkennung und Entlastung erleben
  • hilfreiche Tipps und Impulse aus dem Alltag anderer Betroffener erhalten
  • Kraft schöpfen und neue Perspektiven entwickeln

Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Oberhausen

  • informiert über bestehende Selbsthilfegruppen
  • begleitet und unterstützt aktive Gruppen
  • hilft bei der Gründung neuer Gruppen
  • organisiert die finanzielle Förderung
  • bietet Veranstaltungen und Treffen an
  • vermittelt professionelle Hilfsangebote

Wir beraten Sie vertraulich und kostenfrei. Gemeinsam finden wir passende Angebote für Ihre Situation. Bei Fragen melden Sie sich an Vanessa Petzold vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Oberhausen unter Telefon 0151/55166487 oder per Mail unter vanessa.petzold@drk-ob.de

Spülmobil

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Projekte

AnpaSo - Klimaanpassungskonzept für die DRK Seniorenwohnanlage Wernerstraße

Der DRK-Kreisverband Oberhausen engagiert sich seit über einem Jahrhundert für die Bürgerinnen und Bürger in den Bereichen Hilfsgesellschaft, Wohlfahrtspflege, Pflege und betreutes Wohnen. Die barrierefreie Immobilie in der Wernerstraße 26, Baujahr 2005, bietet speziell für Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen ein sicheres und selbstbestimmtes Wohnumfeld.

Mit einem Aufzug, ebenerdiger Erschließung und 20 komfortabel ausgestatteten Wohnungen (48–55 Quadratmeter, zur Hälfte rollstuhlgerecht) ist das Gebäude ein wichtiger Bestandteil des sozialen Angebots.

In den letzten Jahren zeigen sich jedoch vermehrt die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wohnqualität. Hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung führen zu Überhitzung der Wohnungen, insbesondere da viele Mieter aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen manuelle Jalousien nicht bedienen können. Gleichzeitig beeinträchtigen immer häufigere Starkregenereignisse die Nutzbarkeit des Gartens und der Wege – teils werden diese unpassierbar, was die Mobilität und Teilhabe der Bewohner einschränkt.

Vor diesem Hintergrund sollen die Möglichkeiten zur klimagerechten Umgestaltung der Immobilie umfassend geprüft werden. In einem ersten Schritt wird hierzu, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Projekt "AnpaSo FSP 1: Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes für die DRK Seniorenwohnanlage Wernerstraße in Oberhausen" erstellt, das die erforderlichen baulichen und technischen Anpassungsoptionen identifiziert. Ziel ist es, Maßnahmen zur besseren Regulierung der Sonneneinstrahlung, zum Schutz vor Überhitzung, zur Ableitung von Regenwasser und zur Verbesserung der Außenflächennutzung zu erarbeiten. Auch Aspekte der Ressourcenschonung, wie beispielsweise Brauchwassernutzung, sollen berücksichtigt werden.

Das Projekt soll die Machbarkeit und Wirksamkeit der Anpassungen untersuchen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung bieten. Langfristig wird angestrebt, eine zukunftssichere, lebenswerte Wohnumgebung zu schaffen, die zugleich Modellcharakter für vergleichbare Einrichtungen in der Region haben kann.

Das Projekt "AnpaSo FSP 1: Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes für die DRK Seniorenwohnanlage Wernerstraße in Oberhausen" wird aus Mitteln der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

better@Ruhr

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Plattform for Health

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Haus für Alleinerziehende

Alleinerziehende haben oft Schwierigkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Da sie mit einem Einkommen oder einer Teilzeitbeschäftigung haushalten müssen, sind die Mietkosten oft eine große Belastung. In Großstädten und Ballungsgebieten sind die Mieten besonders hoch, was die Situation weiter verschärft. So leben Alleinerziehende häufig in kleineren Wohnungen. Der begrenzte Wohnraum kann besonders dann zu beengten Verhältnissen führen, wenn mehrere Kinder im Haushalt leben.

Das „Haus für Alleinerziehende“ soll so genannten „Ein-Eltern-Familien“ einerseits geeigneten und finanzierbaren Wohnraum bis zum Übergang in eine andere Lebenssituation zur Verfügung stellen und andererseits Raum zur Orientierung, zum Start ins Leben mit dem Kind und den Dialog und Austausch mit anderen Alleinerziehenden bieten. Räumlich verfügt der Standort an der Steinbrink-, Ecke Friedrichstraße über eine hervorragende Ausgangssituation hinsichtlich der Erreichbarkeit von Kindergärten, Spielplätzen und Schulen sowie der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, da die Bahnhofstraße als Fußgängerzone in unmittelbarer, fußläufiger Nähe liegt. 

In dreigeschossiger Bauweise entstehen neun Wohnungen in unterschiedlichen Größen, von 53 bis 71 Quadratmetern Wohnfläche, die von Alleinerziehenden mit einem bis drei Kindern angemietet werden können.

Neben den Mietwohnungen werden ein Gemeinschaftsraum und eine Gemeinschaftsküche sowie eine Gemeinschaftsterrasse geschaffen. Dort können sich die Bewohnerinnen auch unabhängig und individuell treffen.

Inhaltlich werden Angebote der kommunal vorhandenen Unterstützungsstrukturen für Alleinerziehende auch durch regelmäßige soziale Angebote des Betreibers, dem DRK Oberhausen, ergänzt. In enger Zusammenarbeit mit dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Oberhausen und Anbietern von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Alleinerziehende, ist ein Konzept erarbeitet worden, das der Zielgruppe - basierend auf den Erkenntnissen der ersten Oberhausener Sozialkonferenz im März 2023 - neben einem sicheren, praktischen und erschwinglichen Wohnumfeld, auch Hilfe bei weiteren Themen (Kinderbetreuung, Arbeit, Gesundheit) bietet. Dabei steht der Austausch mit Gleichgesinnten, eine solidarische Hausgemeinschaft und Angebote zum internen Miteinander im Vordergrund.

Zwar gibt es staatlich geförderten Wohnraum, der speziell für sozial schwache Gruppen einschließlich Alleinerziehender, zur Verfügung steht, allerdings ist die Nachfrage oft größer als das Angebot. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Alleinerziehende in Deutschland oft vor großen Herausforderungen stehen, insbesondere in Bezug auf ihre Finanz- und Wohnsituation. Staatliche Unterstützung und soziale Initiativen sind daher von entscheidender Bedeutung, um die Lebensbedingungen der Betroffenen zu verbessern.

Nach dem zuletzt erstellten Bericht des Bundesministeriums für Soziales, Familie und Jugend aus dem Jahr 2022 lebten damals knapp 1,6 Millionen Alleinerziehende in Deutschland – 317.000 davon, nach Angaben des Statistischen Landesamtes NRW, allein in Nordrhein-Westfalen. In Oberhausen liegt der Anteil der „Haushalte von Alleinerziehenden“ laut Sozialindex von 2023 bei 26,3 Prozent. 5.404 Haushalte sind als „Alleinerziehendenhaushalt“ in der Stadt registriert.

Mehr Infos gibt’s bei Vera Höger unter Telefon 0151 55166434 oder per E-Mail an: vera.hoeger@drk-ob.de 

Bauprojekt Ottilienstraße

Das Ruhrgebiet, und speziell Oberhausen, weist bereits heute einen hohen Anteil an Senioren auf und mit der alternden Bevölkerung, die zunehmend alleine lebt, steigt der Bedarf an alternativen Wohnformen. Diese Wohnformen bieten älteren Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben und bei Bedarf Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Politik fördert vermehrt solche alternativen Angebote, um den Bedürfnissen der älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden. 

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Oberhausen plant, auf diese demographischen Veränderungen zu reagieren und neben den bereits bestehenden DRK-Angeboten für Betreutes Wohnen an der Gustavstraße 98-100 und der Wernerstraße 5 ab Mitte 2026 eine weitere Einrichtung für Betreutes Wohnen an der Ottilienstraße 28 im Oberhausener Süden zu etablieren. Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen dem DRK Oberhausen und der Bildungseinrichtung und Elterninitiative „Löwenzahn“, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Die Löwenzahn Immobilien Agentur „LIMA“ ist der Eigentümer, das DRK wird die Immobile mieten und auch unterhalten. 

Der Standort
Die betreute Wohneinrichtung an der Ottilienstraße 28 entsteht in einem ruhigen Wohnviertel mit einer ausgezeichneten Infrastruktur. Die Immobilie ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, was den Bewohnern eine einfache Erreichbarkeit der Innenstadt sowie anderer wichtiger Anlaufstellen ermöglicht.

Direkt in der Umgebung befindet sich das BERO-Center mit Apotheken, Ärzten, Supermärkten, Cafés und Restaurants die eine komfortable und selbstständige Lebensführung unterstützen. Die ruhige und sichere Umgebung bietet den Bewohnern ein angenehmes Wohnklima, das ideal für Senioren ist, die Wert auf eine entspannte Atmosphäre legen. 

Die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel erleichtert es den Bewohnern, ihre Mobilität aufrechtzuerhalten und an Aktivitäten außerhalb der Einrichtung teilzunehmen. 

Die Nähe zu wichtigen Dienstleistungen wie medizinischer Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten und sozialen Einrichtungen trägt dazu bei, dass die Bewohner ihren Alltag einfach und bequem gestalten können, ohne lange Wege zurücklegen zu müssen. Insgesamt bietet der Standort an der Ottilienstraße 28 ideale Voraussetzungen für eine hochwertige und bedarfsorientierte betreute Wohnform, die den individuellen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird und eine hohe Lebensqualität ermöglicht.

DRK schafft hybride Gemeinschaft
In einer zunehmend multigenerationalen Gesellschaft kann die Kombination von betreutem Wohnen für ältere Menschen und einer Kindertageseinrichtung an einem Standort zahlreiche Vorteile bieten. Senioren und Kinder können voneinander lernen und profitieren. Kinder bringen Unbeschwertheit und Lebensfreude mit, während Senioren ihre Erfahrungen und Weisheiten teilen können. Der direkte Kontakt zwischen den Generationen fördert ein besseres Verständnis für unterschiedliche Lebensphasen und Herausforderungen und lehrt Toleranz und Respekt.

Gemeinsame Aktivitäten, wie Feste oder Projekte, stärken das Gemeinschaftsgefühl und tragen zur sozialen Integration bei. Senioren können zudem aktiv am Leben des Kindergartens teilnehmen, etwa als Geschichtenerzähler, Bastelhelfer oder Begleiter bei Ausflügen, was zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität führt. Der Kontakt zu Kindern und die Möglichkeit, deren Entwicklung hautnah zu erleben, kann das Gefühl von Einsamkeit und Isolation bei Senioren mindern und ihre allgemeine Lebensfreude steigern. Angehörige von Senioren können sicher sein, dass ihre Eltern oder Großeltern in einem lebendigen Umfeld sind, während sie selbst ihre täglichen Aufgaben erledigen. Familien mit Kindern können sich gegenseitig unterstützen, indem sie zeitgleich einen Ort für die Betreuung ihrer Kinder und eine Anlaufstelle für ihre Senioren haben.

Die Kombination beider Einrichtungen fördert einen Dialog zwischen den Generationen und trägt zur Schaffung einer inklusiven Gesellschaft bei.

Fazit: Die Schaffung eines betreuten Wohnens für Senioren neben einem Kindergarten bietet viele Vorteile, die weit über die unmittelbaren Bedürfnisse der beiden Zielgruppen hinausgehen. Es fördert die soziale Interaktion, verbessert die Lebensqualität, schafft ein unterstützendes Gemeinschaftsgefühl und bietet wertvolle Bildungs- und Entlastungsangebote für Familien. Dieses zukunftsweisende Konzept kann nicht nur das Leben der direkt Betroffenen bereichern, sondern auch einen bedeutenden positiven Einfluss auf die gesamte Gemeinde ausüben

Mehr Informationen gibt’s bei Marco Schmidt unter Telefon 0208 85900-50 oder per E-Mail an marco.schmidt@drk-ob.de 

Ukrainische Kriegsflüchtlinge - Ankommen in Deutschland

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