Was machen wir
Das KIM besteht dabei aus drei verschiedenen Schwerpunkten:
- Implementierung eines strategischen Kommunalen Integrationsmanagements (strategischer Overhead) zur Steuerung des Gesamtprozesses.
- Implementierung eines rechtskreisübergreifenden Case-Managements. Menschen mit Einwanderungsgeschichte stehen Case-Manager/innen zu Seite. Im Rahmen des Integrationsprozesses beraten und begleiten sie persönlich, umfassend und langfristig und vermitteln an die zuständigen Stellen weiter.
- Unterstützung von Ausländer- und Einbürgerungsbehörden bei der rechtlichen Verstetigung der Integration ausländischer Menschen mit besonderen Integrationsleistungen.
Wer sind wir?
Die Gesamtkoordination des KIM erfolgt durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Oberhausen. Hier bilden 2,5 Koordinierungsstellen den sog. „strategischen Overhead“. Die Arbeit des strategischen Overheads wird durch eine 0,5 Verwaltungsassistenz-Stelle flankierend unterstützt.
Für die Implementierung eines rechtskreisübergreifendes Case-Managements (Baustein 2) sind 6 Personalstellen eingerichtet. Die Case-Manager/innen arbeiten in einem trägerübergreifenden Team zusammen und werden vom Kommunalen Integrationszentrum koordiniert.
Wem wird geholfen?
Die prioritäre Zielgruppe des KIM-Case-Managements wurde im „Lokalen Handlungskonzept der Stadt Oberhausen“ verankert. Hierbei handelt es sich um Personen mit Einwanderungsgeschichte, die einen intensiven Beratungs- und Unterstützungsbedarf in folgenden Bereichen aufweisen:
- „Nachholende“ Förderung der Erstintegration (Spracherwerb, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Verbraucherschutz usw.);
- Multiple familiäre Problemlagen (Mehrdimensionale Unterversorgung: Arbeit, Einkommen, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Kulturelle Teilhabe usw.);
- Gewährleistung eines bedarfsgerechten Pflegesettings im Einzelfall (Vermittlung und Koordination von komplementären Diensten wie z.B. Nachbarschaftshilfe, Mahlzeit- und Reinigungsdienste, Hausnotruf usw.)
Die Umsetzung des Programms wird vom MKFFI (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration) gefördert und von der Stadt Oberhausen zusätzlich finanziell unterstützt.



