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Das Kreisauskunftsbüro

Martin Götzke

Tel: 0208 / 85 900 - 18
martin.goetzke(at)drk-ob.de

Kriegerische Auseinandersetzungen, Katastrophen und Großschadenslagen führen leider immer wieder dazu, dass Familien auseinander gerissen werden. Über das internationale Rotkreuz- und Rothalbmondnetzwerk unternehmen wir alle Anstrengungen, um den Kontakt zwischen voneinander getrennten Familienangehörigen wieder herzustellen.

Bei Schadensereignissen in Deutschland stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der DRK-Kreisauskunftsbüros (KAB) als Ansprechpartner*innen für die Bevölkerung zur Verfügung, um den Kontakt zu vermissten Personen wieder herzustellen.

Das DRK-Kreisauskunftsbüro (KAB) hat zwei Funktionen

Zum einen fungiert es im Falle einer nationalen Katastrophe als Amtliches Auskunftsbüro. Es nimmt als solches Suchanträge jeder Art entgegen und gibt - wenn möglich - Auskunft über den Verbleib von Geschädigten.

Auf der anderen Seite stellt das gut geschulte Team auch das Personal bei Einrichtung und Betrieb der Personenauskunftsstelle der Stadt Oberhausen (PASt) im Falle einer örtlichen Großschadenslage mit einer hohen Anzahl von Betroffenen oder bei einer Großveranstaltungen, bei der mit Nachfragen von Angehörigen gerechnet werden muss.

In beiden Fällen werden die Informationen über Verletzte möglichst unmittelbar von den Einsatzkräften vor Ort oder in den Krankenhäusern aufgenommen und den KAB-Helfern weitergeleitet. Diese geben die Daten in eine Internetbasierende Datenbank ein, sodass so schnell wie möglich Auskunft zu Verletzten oder in Not geratenen Personen gegeben werden kann.

Das Amtliche Auskunftsbüro (Landes- und Kreisauskunftsbüro)

Das Amtliche Auskunftsbüro des DRK-Suchdienstes hilft Angehörigen im bewaffneten Konflikt und bei Katastrophen. Es sammelt im Konfliktfall Informationen über Kriegsgefangene und geschützte Zivilpersonen.

Das Amtliche Auskunftsbüro des DRK übernimmt auch das Auskunftswesen bei Katastrophen und großen Schadenslagen. Darüber hinaus sind im Konfliktfall Suchdienstaufgaben zugunsten der eigenen Bevölkerung vorgesehen.

Operativ-taktisch sind mit dieser Aufgabe die DRK Landes- und Kreisverbände als Landes- und Kreisauskunftsbüros des DRK betraut. Hierfür organisieren sie im Schadensfall eine so genannte Personenauskunftsstelle, die Informationen zu betroffenen Personen sammelt und Auskünfte gegenüber Angehörigen erteilt.

Die Personenauskunftsstelle

Jeder Kreis beziehungsweise jede kreisfreie Stadt in Nordrhein Westfalen ist verpflichtet, eine Personenauskunftsstelle vorzuhalten und im Bedarfsfall zu betreiben. Der DRK Kreisverband Oberhausen (Rhld.) e.V. wurde vom zuständigen Dezernat der Stadt Oberhausen damit beauftragt, die Personenauskunftstelle der Stadt Oberhausen einzurichten und zu betreiben.

Als "Personenauskunftsstelle der Stadt Oberhausen" nehmen KAB-Helfer*Innen bei örtlichen Großschadenslagen Suchanträge und Meldungen jeder Art über Betroffene entgegen und erteilen Auskünfte an Angehörige und Behörden auf der Grundlage von landesrechtlichen Regelungen. Zu diesem Zweck wird eine Telefonnummer freigeschaltet und über die Medien bekannt gegeben.

Alle Helfer*innen im Kreisauskunftsbüro des DRK Kreisverband Oberhausen (Rhld.) e.V. sind ehrenamtlich tätig und für diese Aufgabe qualifiziert. Die ehrenamtlich Aktiven treffen sich darüber hinaus regelmäßig zu Übungen, um im Ernstfall problemlos helfen zu können. Somit sind sie nicht nur Expert*innen im Umgang mit den technischen Finessen der EDV, sondern auch versiert im sensiblen Umgang mit den besorgten Anrufer*innen.

Beispiel

Was passiert, wenn ein Reisebus mit Fahrgästen, aus dem In- oder Ausland kommend, im Autobahnkreuz Oberhausen verunglückt und besorgte Angehörige sich telefonisch nach dem Verbleib ihrer Bekannten oder Verwandten erkundigen möchten?

Sie können die hierfür eingerichtete Telefonnummer der Personenauskunftsstelle (PASt Oberhausen) anrufen. Speziell geschultes Personal des DRK Kreisverbandes Oberhausen Rheinland e.V. kann dann mithilfe einer internetbasierten Datenbank Informationen über den Verbleib von Verletzten oder am Unfallort Versorgten geben.

Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid!“ – Leitsatz aus dem Protokoll der XVII. Internationalen Rotkreuz-Konferenz 1948 in Stockholm

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie eine interessante, ehrenamtliche Aufgabe mit wenig Zeitaufwand unterstützen wollen, rufen Sie einfach an oder mailen Sie uns.

Bereichsleitung

Der Bereich Kreisauskunftsbüro wird geleitet von: Ulrikel Winkel