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Gegenseitige Unterstützung zum Wohl der Patientinnen und Patienten

Das Deutsche Rote Kreuz Oberhausen hat das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO) in einer besonderen Situation unterstützt. Die Krankenhausleitung bedankt sich dafür nun. 

Zwei Monate lang haben Ehrenamtliche der Gemeinschaft Bereitschaften des DRK Oberhausen kurze, aber sehr wichtige Fahrten übernommen: Sie haben Patientinnen und Patienten innerhalb des EKO transportiert – von Haus F zum OP in Haus A, darunter auch höchst anspruchsvolle Transporte von der Intensivstation. Normalerweise erfolgen die Transporte durch einen Bettentunnel. Aufgrund von Bauarbeiten war das aber nicht möglich. „In dieser Zeit ist das DRK mit einem Rettungswagen eingesprungen“, erklärt EKO-Pflegedirektorin Claudia Castiglione. „Diese unkomplizierte, aber keinesfalls selbstverständliche Unterstützung hat uns in dieser besonderen Situation sehr geholfen.“

Insgesamt 71 Transporte von Patientinnen und Patienten haben in der Zeit stattgefunden. „Für uns und vor allem für die Ehrenamtler war es ein ganz tolles Projekt, eine Win-win-Situation für beide Seiten. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und freuen uns, dass wir dieses Projekt zusammen initiieren konnten“, betont DRK-Vorstand Andrea Farnschläder und ruft in diesem Zusammenhang zu mehr ehrenamtlichen Engagement auf: „Ehrenamt macht Spaß, kommt zu uns ins Ehrenamt!“ 

Als Dank für den Einsatz überreichte EKO-Geschäftsführerin Tanja Langsenkamp der Gemeinschaft Bereitschaften des DRK drei AED samt Zubehör. Die Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind medizinische Geräte, die bei einem plötzlichen Herzstillstand durch elektrische Schocks den Herzrhythmus wiederherstellen können. „Es ist schön, dass wir uns in Oberhausen gegenseitig unterstützen und aufeinander verlassen können. Wir haben ja alle ein Ziel: den Menschen der Stadt zu helfen“, bekräftigt Tanja Langsenkamp.

Das Bild zeigt Claudia Castiglione, Pflegedirektorin EKO, Joey Lachmund, Bereitschaftsleiter der Bereitschaft Biefang, Andrea Farnschläder, Vorstand DRK, Tanja Langsenkamp, Geschäftsführerin EKO, Massimo Simon, Leiter Nationale Hilfsgesellschaft DRK OB (v.l.n.r.).