Die DRK Oberhausen Wohlfahrts und Service gemeinnützige GmbH und der DRK-Kreisverband Essen e. V. gehen im Hausnotruf künftig gemeinsame Wege. Mit dem „DRK Hausnotruf Zentralenverbund Rhein Ruhr“ werden die beiden Hausnotrufzentralen technisch miteinander vernetzt. Davon profitieren vor allem die Menschen, die sich im Alltag auf den Hausnotruf verlassen.
Bei außergewöhnlich hohem Notrufaufkommen, technischen Störungen oder besonderen Ereignissen können eingehende Notrufe bei Bedarf von der jeweils anderen Zentrale übernommen werden. Für die Hausnotrufkundinnen und Hausnotrufkunden bedeutet das zusätzliche Sicherheit: Sollte eine Zentrale vorübergehend stark ausgelastet oder in ihrer Erreichbarkeit eingeschränkt sein, steht eine zweite DRK-Hausnotrufzentrale bereit. So bleibt schnelle und verlässliche Hilfe auch in besonderen Situationen bestmöglich abgesichert. Auch Angehörige können darauf vertrauen, dass im Hintergrund zusätzliche Strukturen für den Ernstfall bereitstehen.
„Beim Hausnotruf müssen sich die Menschen darauf verlassen können, dass im entscheidenden Moment jemand erreichbar ist. Mit dem Zentralenverbund schaffen wir eine zusätzliche Sicherheitsebene und nutzen gleichzeitig die vorhandenen Strukturen beider Verbände sinnvoll gemeinsam“, erklärt Andrea Farnschläder, Geschäftsführerin der DRK Oberhausen Wohlfahrts und Service gemeinnützigen GmbH.
Ingo Schmidt, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Essen e. V., sieht in der Kooperation zugleich eine Perspektive über die beiden Standorte hinaus: „Oberhausen und Essen machen hier gemeinsam einen wichtigen Schritt. Wir zeigen, wie wir durch eine stärkere Vernetzung innerhalb des DRK vorhandene Kompetenzen bündeln und den Hausnotruf gemeinsam weiterentwickeln können.“
Der Zentralenverbund ist von Beginn an offen für weitere DRK-Hausnotrufzentralen, sofern diese vergleichbare fachliche, organisatorische und technische Standards erfüllen.
Mit dem DRK Hausnotruf Zentralenverbund Rhein Ruhr setzen Oberhausen und Essen zugleich ein Zeichen für eine stärkere regionale und überörtliche Zusammenarbeit innerhalb des Deutschen Roten Kreuzes – mit einem ganz konkreten Ziel: mehr Sicherheit für die Menschen, die auf den Hausnotruf vertrauen.
