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Hilfe für Migranten

Ziel des EHAP in Deutschland ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen. Der EHAP leistet somit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als ein Kernziel der Europa-2020-Strategie. 

Aus Mitteln des EHAP werden Menschen in Deutschland unterstützt, die unter Armut leiden und keinen oder nur unzureichenden Zugang zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben. Das sind:

 

1.         Besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürger/-innen

2.         Kinder von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen

3.         Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Das Oberhausener Projekt fokussiert die ersten beiden Zielgruppen, dabei arbeitet „die Kurbel“ im Einzelziel 2 (Kinder von besonders benachteiligten neuzugewanderten EU-Bürgern), die Caritas, ZAQ und das DRK im Einzelziel 1.

Der EHAP ist ein wichtiges Instrument, um betroffene Kommunen insbesondere dabei zu unterstützen, sich den Herausforderungen, die die wachsende Zuwanderung von Unionsbürgern/-innen aus anderen EU-Staaten mit sich bringt, stellen zu können.

Das Projekt bietet selbst keine zusätzlichen Hilfsdienste an, sondern erfüllt eine Brückenfunktion, um die zugezogenen EU-Bürger über die bestehenden Hilfsangebote zu informieren und den Kontakt herzustellen. Während die Partner im Konsortium dabei auf ihre bestehenden Beratungsstellen für Migranten aufbauen können, beginnt das DRK in Oberhausen mit diesem Projekt eine neue Tätigkeit.

 „Wir müssen erstmal auf die Straße gehen und aufsuchende Arbeit leisten“, sagt Jörg Fischer, Leiter der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Zu diesem Zweck wurde bewusst eine Sprach- und Integrationsmittlerin mit Migrationshintergrund gesucht und gefunden.